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SammaelsFall — deja vu [NSFW]
Published: 2010-09-18 03:01:10 +0000 UTC; Views: 198; Favourites: 0; Downloads: 0
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Description
Der Raum war weiß, schätzungsweise 5x5x5 Meter groß und vollkommen leer. An einer Wand hatte jemand jedoch zwei Meter über dem Boden ein rotes Viereck aufgemalt. Satori starrte die rote Markierung an, ohne zu wissen, was sie ihm sagen sollte.Im Raum war es still und nur selten hörte man den Stoff von Satoris Kleidern rascheln, denn seit er aufgewacht war, hatte er sich kaum bewegt. Er war auf dem Boden liegend zu sich gekommen, ohne wirklich zu wissen, wo er war und wie er hergekommen war. Er hatte nach jemandem gerufen und war im Kreis gegangen, hatte die Wände inspiziert und das rote Viereck misstrauisch beäugt. Als er glaubte, es seien schon Stunden vergangen, hatte er begonnen, gegen die Wände zu schlagen und als seine innere Uhr ihm sagte, es müsse ein neuer Tag angebrochen sein, da hatte er sich zusammengekauert und geweint.
Jetzt saß er starr an die Wand gelehnt da, starrte das rote Viereck an und versuchte, an nichts zu denken.
Er hatte bereits seine Taschen ausgeleert, jedoch nur Fussel und einen Haarpinsel gefunden, allerdings konnte er diesen nicht wirklich einordnen. Eben ein Pinsel, so um die zehn Zentimeter lang und mit dunklem Haar. Leider konnte Satori mit dem Pinsel nichts anfangen, also hatte er ihn wieder zurückgesteckt.
Nachmittags hatte er begonnen, Erinnerungen zu sammeln. Ernüchternd war hierbei die Feststellung, dass er sich an nichts erinnern konnte, was außerhalb dieses verfluchten weißen Raumes stattgefunden hatte. Als es auf den Abend zuging, hatte er angefangen, sich mit dem Pinsel die Arme entlangzufahren. Was sollte er tun?
Es gab definitiv kein Entkommen. Die Hoffnung, er würde hier einfach verhungern oder verdursten hatte ihn ebenfalls verlassen, denn bislang hatte er weder Durst noch Hunger verspürt.
Es dauerte nicht lang, bis Satori sein Zeitgefühl verlor. Je länger er in dem Raum zu sitzen schien, desto weniger Bedürfnisse schien er zu haben; er wollte nicht einmal mehr schlafen, denn er wurde einfach nicht müde. Satori hatte wieder begonnen, im Kreis zu gehen. Wie kam er hier heraus?
Sein Blick fiel auf das rote Quadrat und er fragte sich, ob es vielleicht ein Ausgang wäre. Er sprang und klatschte mit der Hand dagegen, doch es war einfach nur eine rote Markierung an der sonst weißen Wand. Er versuchte wieder zu rufen, bekam jedoch keine Antwort. Das Weiß des Raumes machte ihn langsam verrückt. Er bildete sich ein, Schatten zu sehen, die nicht existierten und obwohl die Lichtquelle sich hinter der roten Markierung zu verbergen schien (man konnte die Wärme einer Lampe spüren, wenn man in die Nähe der Markierung kam), so ließ sich doch nie ein Schatten ausmachen.
Die Wärme war jedoch auch das Einzige, was auf eine Lichtquelle hindeutete. Satori fand auf seiner Suche nichts, was ihm nicht noch mehr Rätsel aufgab.
Die irrealistischen Lichtverhältnisse, die so gut waren, dass er klar sehen konnte und doch war es gleichzeitig so dunkel, dass er die ersten Tage hatte ruhig schlafen können.
Die rote Markierung, die keinen weiteren Sinn hatte, die jedoch von einer unerklärlichen, gemütlichen Wärme umgeben war.
Die Tatsache, dass er weder Essen, Getränke noch Schlaf brauchte.
Satori verstand nicht, hatte jedoch zugleich das Gefühl, dass, sollte er endlich verstehen, zur selben Zeit wieder Hunger, Durst und Müdigkeit einsetzen und ihn einfach dahinraffen würden.
Satori begann, mit dem roten Viereck zu reden. Er nannte es Shine, ohne zu wissen, wie er auf diesen Namen gekommen war. Shine war ein mäßig interessanter Bursche. Er heuchelte zwar Interesse an angesprochenen Themen und war ebenfalls ein guter Zuhörer, konnte sich jedoch nicht artikulieren. Egal, zu was man ihn befragte, er schaffte es, einen zu langweilen.
Satori mutmaßte, dass Shine im früheren Leben einmal ein Kreis gewesen sein musste, denn nur Kreise konnten so langweilig sein.
Desinteressiert pinselte Satori an der Wand herum. Die dunklen Haare glitten die Wand entlang, während Satori dösig in den Raum hineinstarrte. Diese weißen Wände... Er verdrehte die Augen. Der Boden verfloss mit der Wand und die Wand mit der Decke. Er wusste, dass der Raum Ecken hatte und doch begann er zu glauben, er säße in einer Kugel. Das rote Quadrat grinste auf ihn herab. Er wünschte sich, er könne wenigstens schlafen, wenn es schon keinen Ausgang gäbe, doch der ersehnte Schlaf blieb aus.
Satori starrte das Quadrat an und grinste unweigerlich zurück. Shine war ein Idiot, er konnte ihn nicht mehr leiden.
Ein Pochen riss Satori aus seiner Starre. Erst war es ganz fern, zwar sehr leise, aber nicht zu überhören - immerhin gab es keine anderen Geräusche. Satori wandte den Kopf und starrte zur Wand, die rechts neben ihm war. Das Pochen schien lauter zu werden, lauter und eindringlicher. Satori starrte die Wand an und wusste nicht recht, wie er reagieren sollte. Unschlüssig blieb er sitzen.
Das Pochen war stetig geworden und Satori summte vergnügt zum Takt des dumpfen Geräusches. Mangels Beschäftigung begann er wieder, mit dem Pinsel die Wand und seine eigenen Arme abzustreichen, er freundete sich wieder mit Shine an und unterhielt sich mit ihm über das merkwürdige Geräusch.
Innerhalb kürzester Zeit schwoll das Pochen auf ein Klopfen und dann auf ein Hämmern an, sodass Satori sich erst verängstigt an der Wand gegenüber der Lärmquelle verkroch. Dann kam ihm eine Idee, die er zunächst für völlig verdreht hielt. Sie ließ sich jedoch nicht aus seinem Kopf jagen, also rappelte er sich auf und schlich zur klopfenden Wand. Was, wenn dahinter jemand auf ihn wartete?
Satori legte vorsichtig seine Finger an die Wand und wartete. Er spürte kleinere Erschütterungen. Als das Hämmern ihm fast ohrenbetäubend laut vorkam, konnte er sogar fühlen, dass die Wand heftig zitterte. Satori nahm all seinen Mut zusammen und klopfte gegen die Wand. Er klopfte eindringlich, sodass man ihn zwischen den einzelnen Hammer-Geräuschen auf der anderen Seite definitiv hören musste.
Und tatsächlich hielt wer auch immer auf der anderen Seite stand inne.
Satori rührte sich nicht.
Stille.
>>Hallo?<<
Satori schauderte, als er gegen die weiße Wand sprach. Es kam jedoch wieder keine Antwort. Wer auch immer da drüben war, schien noch immer zu zögern. Plötzlich befiel Satori ein merkwürdiges Gefühl, eine Art Verlustangst. Er fürchtete, er habe gerade jemanden verschreckt, der ihm sehr viel bedeutete.
Doch dann setzte das Hämmern wieder ein und Satori atmete erleichtert auf.
Es war ein denkwürdiger Augenblick, als das Hämmern urplötzlich stoppte. Stattdessen war ein neues Geräusch zu hören, eine Art "Bersten", gefolgt von einer unglaublichen Veränderung in Satoris Raum. Ein langer Riss zog sich über die rechte Wand.
Satori zuckte von der Wand weg und verkroch sich wieder in die Ecke zwischen linker Wand und Wand ohne Markierung, verfolgte das groteske Schauspiel dennoch mit morbider Faszination.
Ein Stück dunkles Metall drang durch den Riss hindurch und nach ein paar weiteren gezielten Schlägen konnte er hören, wie jemand gegen die Wand trat. Mit einem ohrenbetäubenden Krachen brach die Wand ein und ein schwarzhaariger Junge kroch durch das Loch. Eine einzelne, violette Strähne hing ihm ins Gesicht.
Er schien Satori nicht sofort zu erkennen, er klopfte sich den weißen Staub aus den Haaren und von seiner roten Jacke. In der einen Hand hielt er den Vorschlaghammer, mit dem er ein Loch in die Wand gerissen hatte.
Satori räusperte sich scheu und der Junge blickte auf.
Sie starrten sich an. Hinter dem Jungen konnte Satori eine erneute weiße Wand erkennen; wahrscheinlich war der Raum so ähnlich wie seiner. Der Junge rührte sich nicht von der Stelle. Misstrauisch starrte er Satori an.
Die Stille gefiel ihm nicht. Sie hatte etwas Gefährliches an sich und Satori überlegte, wie er sie am besten durchbrach.
>>Wir haben dieselbe Jacke...<< sagte er etwas hilflos und zog seine Jacke aus. Er wedelte damit etwas herum, doch der Junge starrte ihn nur unverwandt an und rührte sich nicht. Satori glaubte, ein Funkeln in den grünen Augen zu erkennen.
Der Griff des Jungen schloss sich fester um den Vorschlaghammer. Mit einem plötzlichen Aufschrei stürmte er auf Satori zu und schlug mit dem Hammer nach ihm.
Der verblüffte Satori schrie auf und tat einen Sprung zur Seite. Neben ihm sauste der Vorschlaghammer nieder und hinterließ eine Delle im Boden. Der Junge griff erneut an und Satori wich zur Seite aus.
Der Hammer schlug wieder auf den Boden auf, dieses Mal schien der Junge jedoch verschnaufen zu müssen. Satori durchsuchte panisch seine Hosentaschen und bekam den Haarpinsel zu fassen. Verzweifelt kreischte er auf, als ihm die Ausweglosigkeit seiner Lage bewusst wurde. Er umklammerte den Pinsel wie ein Messer.
Als der Junge erneut mit dem Hammer auf ihn losging, wich Satori im letzten Moment zur Seite aus und stieß blindlinks mit dem Pinsel nach vorne.
Stille kehrte ein.
Satori und der Junge starrten sich an. Dann entrann der Kehle des Fremden ein Röcheln. Er ließ den Hammer fallen und wankte nach hinten. Blut rann ihm den Hals entlang und bei jedem panischen Atemzug zitterte der Pinsel in seiner Kehle. Satori entfuhr ein erschrecktes Quietschen. Er schlug sich die Hände vor den Mund.
Der Schrecken verflog so schnell, wie er gekommen war. Als der Junge wieder nach vorne wankte, um nach dem Hammer zu greifen, war Satori schneller. Seine Hände schlossen sich um den Holzgriff und er schlug den Hammer so heftig nach vorne, wie er konnte.
Er erwischte den Jungen an der Schläfe und ein lautes Knacken war zu hören. Der Junge schrie auf vor Schmerz.
Satori hatte keine Zeit, lange zu überlegen. Als der Junge zu Boden stürzte, hatte Satori bereits den Hammer erhoben. Das Eisen krachte auf den Kopf des Fremden und ließ ihn mit einem scheußlichen Geräusch bersten. Satori starrte keuchend auf den Jungen, der sich nun nicht mehr rührte. Als das Adrenalin langsam wieder seinen Körper verließ, sank Satori wimmernd zu Boden. Seine Finger lösten sich von dem Holzstiel und er ließ sich einfach fallen.
Auf dem Rücken liegend starrte er zur Decke. Neben ihm bildete sich allmählich eine Blutpfütze und er rutschte angeekelt weg. Er musste weiter. Doch es kostete ihn zu viel Kraft, um aufzustehen. Also blieb er einfach liegen, starrte zur Decke und versuchte zu verarbeiten, was er soeben getan hatte. In seinem Kopf war bald nur noch Leere, die sich langsam mit der weißen Farbe der Decke füllte.
Der Raum, aus dem der Fremde gekommen war, war ebenfalls 5x5x5 Meter und genau wie in Satoris Raum war an einer Wand zwei Meter über dem Boden ein rotes Quadrat angebracht worden. Auch im Nebenraum brachte es nichts, gegen Wände zu klopfen oder nach jemandem zu rufen. Als Satori durch das Loch wieder in seinen Raum zurückkletterte und die Leiche des fremden Jungen entdeckte, war er irgendwie froh, dass ihn sonst niemand gehört hatte. Mehr Überwindung als das Aufstehen kostete das Saubermachen des Hammers (er wischte einfach alles am Tanktop des Fremden ab) und das Herausziehen des Pinsels, welchen er ebenfalls am Tanktop abwischte und dann wieder in die Hosentasche steckte.
Er raffte seine Jacke auf und zog sie wieder an, dann starrte er unschlüssig in die Luft.
Er wollte nicht in diesem Raum mit dem Toten bleiben, doch er wollte auch nicht in den Raum des Toten - das kam ihm irgendwie falsch vor, fast so als würde er in der Wohnung eines gerade Verstorbenen eine Party geben.
Nach einigem Hin- und Herüberlegen hatte er sich entschlossen, es dem Fremden gleichzutun und eine Wand einzuschlagen. Er wandte sich um, sodass die Wand mit dem Loch jetzt hinter ihm war, trat an die weiße Wand heran, die nun vor ihm lag und packte den Hammer fest in beide Hände. Dann schlug er zu.
Der Hammer krachte in die weiße Wand, die weder aus Stein noch aus Holz zu bestehen schien. Es gab einen dumpfen Widerhall und Satori strahlte, denn das Geräusch kannte er - eine Wand vor einem Hohlraum klang so.
Satori hatte begonnen, so stetig wie möglich den Hammer gegen die Wand sausen zu lassen. Es verging einige Zeit, bis er sichtliche Fortschritte gemacht hatte. Schutt rieselte herab. Satori hämmerte sich verzweifelt weiter. Das dumpfe Pochen, welches der Hammer von sich gab, wenn er auf die weiße Wand traf, ergab in seinem Kopf eine merkwürdige Melodie und Satori summte vergnügt mit, während er den Hammer gegen die Wand schlug.
Der Lärm, den Satori veranstaltete, tat ihm gut. Er fühlte sich wieder lebendig, fast kam es ihm vor, als habe er Zuschauer, die begeistert sein Treiben mitverfolgten. Nach einiger Zeit verfiel er in eine Art Ekstase, es war ihm unmöglich, das Hämmern zu stoppen. Die Erschöpfung, den schweren Hammer immer wieder mit voller Wucht gegen die Wand zu schlagen, wollte sich nicht einstellen.
Daher dauerte es auch, bis er es hörte. Ein leises Klopfen drang durch die Wand zu ihm. Satori hielt verwundert inne.
Tatsächlich, es klopfte. Satori ließ verwundert den Hammer sinken und fast zeitgleich stoppte das Klopfen auf der anderen Seite. Stille kehrte ein.
Satori starrte die Ausbuchtung an, die er bereits in die Wand geschlagen hatte und verstand nicht. War da tatsächlich jemand nebenan...? Aber wie konnte das sein? Die ganze Zeit hatte sich niemand gemeldet und jetzt das??
Er hatte wohl zu lange gezögert, denn er konnte eine gedämpfte, leise Stimme hören.
>>Hallo?<<
Satori schauderte. Es war fast so, als habe die Wand ihn angesprochen. Er wankte unsicher zurück. Hatte die Wand ihn angesprochen? Er warf Shine einen verzweifelten Blick zu, doch der schien sich mehr für das Loch in der gegenüberliegenden Wand zu interessieren. Sollte er wirklich weiterhämmern? Immerhin wusste er nicht, was ihn dort erwartete und der letzte Kontakt zu Menschen...
Satoris Blick wanderte zu der grausam zugerichteten Leiche des Fremden.
Sollte er es wirklich riskieren? Was, wenn hinter dieser Wand kein Ausgang war, sondern nur noch mehr Gefahren?
Er atmete tief durch. Logisch betrachtet mochte das mit den Gefahren zwar wirklich etwas sein, was sich zu überdenken lohnte, doch logisch betrachtet war es auch äußerst unwahrscheinlich, dass der Ausgang aus diesem schrecklichen Raum einfach so herein geflogen kam. Satori hob den Hammer und schlug ihn erneut gegen die Wand.
Es war ein denkwürdiger Augenblick, als das die Wand plötzlich einriss. Ein langer, feiner Ritz zog sich von der linken Ecke über die gesamte Wand.
Jetzt nur nicht aufgeben! Satori ließ den Hammer auf den Riss krachen und der eiserne Kopf des Vorschlaghammers drang durch die Wand hindurch. Tatsächlich, ein Hohlraum! Satori begann breit grinsend, weitere Risse in die Wand zu schlagen. Dann stellte er den Hammer neben sich und trat mit voller Wucht gegen das Wandstück, sodass es nach hinten umfiel und den Blick in einen weißen Raum freigab. Satori packte den Hammer und kroch durch das Loch hindurch, wobei er komplett vom weißen Staub der zerstörten Wand bedeckt wurde. Im neuen Raum angekommen klopfte er sich den Staub aus den Haaren und von seiner roten Jacke, jedoch ohne den Vorschlaghammer loszulassen.
Ein Räuspern ließ ihn aufblicken. Seine Augen weiteten sich, als er in das Gesicht des Jungen blickte, das er vor einiger Zeit mit einem Vorschlaghammer zerschlagen hatte. Doch der Fremde schien vollauf gesund zu sein, er sah neugierig zu ihm herüber und bewegte sich kein Stück.
Was geht hier ab, dachte Satori verwirrt und starrte den Jungen misstrauisch an. Wie hat er das gemacht? Er war tot, ich weiß es...! Er liegt im Raum hinter mir, ich bin mir völlig sicher.
Satori bewegte sich keinen Millimeter.
>>Wir haben dieselbe Jacke...<< fiepste der Junge hilflos und zog seine Jacke aus. Er wedelte damit etwas herum, doch Satori konnte die Augen nicht von seinem Gesicht lassen.
Ich weiß, was du vorhast, dachte Satori und starrte den Jungen an. Du willst mir den Hammer wieder wegnehmen. Du willst mir den Hammer wegnehmen und dann willst du mich erschlagen, wie du es schon mal versucht hast. Aber ich werde das nicht zulassen...!
Satoris Griff schloss sich fester um den Vorschlaghammer.
Ich werde mich nicht töten lassen...!
Satori schrie auf und stürmte auf den Fremden zu. Der schien sichtlich geschockt zu sein und so nutzte Satori seinen Überraschungsvorteil und schlug mit dem Hammer nach ihm. Der Junge schrie erschrocken auf und sprang zur Seite. Der Hammer sauste auf den Boden nieder, wo er eine Delle hinterließ. Satori griff erneut an, doch dieses Mal wich der Junge zur Seite aus. Erneut traf der Hammer nur den Boden, doch plötzlich spürte Satori, wie Taubheit seine Arme ergriff. Das Atmen fiel ihm schwer und er keuchte wütend auf. Er hatte die ganze Zeit nicht verschnaufen müssen, wieso gerade jetzt?!
Hinter ihm erklang der verzweifelte Aufschrei des Jungen.
Ja, jetzt hast du kapiert, dass es kein Entkommen gibt, dachte Satori und wandte sich um. Seine Hände schlossen sich fest um den Hammer, als er zum letzten Angriff ansetzte. Er schnellte nach vorne und schlug schwer keuchend mit dem Hammer nach dem Jungen. Dieser wich jedoch im letzten Moment aus und stieß mit seiner Hand blindlinks nach vorn.
Stille.








