HOME | DD

PrincessFrog avatar PrincessFrog — old diary
Published: 2011-07-09 14:21:58 +0000 UTC; Views: 329; Favourites: 2; Downloads: 2
Redirect to original
Description Versuchst das Unerfüllbare zu erfüllen, und bist dabei weiter weg als du glaubst.
Im Rausch merkst du nicht, wie scheiße es dir eigentlich geht und bist nicht in der Lage darüber nachzudenken wieso eigentlich.
Du bist nichts, du fühlst nichts. Du kannst dieses Nichts aber fühlen, als wäre es doch etwas. Das paradoxe Gefühl einer spürbaren Leere. Die dich dann doch hoffen lässt, dass es nicht alles verloren ist. Wenn du LEERE fühlen kannst, dann musst du auch etwas wirkliches fühlen können.
Doch ehrlich, alles was du bis jetzt gefühlt hast wurde durch diese Leere geschwächt. Sie ist das einzige, was wirklich stagnierend da ist. Die Sinnlosigkeit. Die Frage wieso du dich wirklich aus dem Bett quälst an manchen Tagen. Wieso du weiter denkst als ein Jahr, wenn du die Zeit eigentlich gar nicht mehr erleben willst. Oder warum es dir wichtig ist, dass keiner etwas von diesen Gedanken mitbekommt.
Vielleicht weil dir diese Leere Angst macht. Du wolltest immer anders sein, jetzt bist du's und weißt nicht weiter. Alles scheint stehen zu bleiben und bleibst du auch stehen, dreht es sich schon viel zu schnell weiter und lässt dich zurück.
Und irgendwie hälst du das alles doch noch zurück, willst niemanden belasten oder mitreinziehen. Niemand darf dir zu nahe kommen. Das ist das Gesetz. Keiner kennt dich wirklich.
Und sie werden dich nie wirklich kennen lernen.
Du flüchtest dich in eine Oberflächlichkeit um der inneren Leere gerecht zu werden. Die Perfektion der Hülle. Das sinnentleerte Äquivalent. Ausgeliebte Scheiße.
Versuchst dich weiterhin zu betäuben, den Kopf nicht zu benutzen und erkennst dich irgendwann selbst nicht mehr. Wer nicht schläft, kann nicht träumen. Wer vergisst, was er tut, muss sich nicht rechtfertigen, muss nichts davon verarbeiten.
Du bist leer. Und unerfüllbar.
Related content
Comments: 0
1